Das letzte Arbeitsjahr ist angebrochen

Posted in Freizeit, Haus on Sonntag, 3 Februar 2019 by schuhardt

Es wird dieses Jahr passieren. Nach 39 Jahren Jahren bei der Firma werde ich zum 31. Dezember 2019 in Rente gehen. Eigentlich könnte ich sogar schon am 01.April abschlagsfrei gehen; aber angefangene Projekte wollen zu Ende geführt werden und auch die Firma wollte mich noch 9 Monate länger beschäftigen.

Der Countdown läuft. Ab jetzt ist alles auf das nächste Jahr ausgerichtet.

Es ist schon ein wenig unheimlich wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Aber der erste Monat des letzen Jahres ist schon vorbei. Im Rückblick überlegt man, wo die Jahre geblieben sind und welche Spuren man im Arbeitsleben hinterlassen hat. Angefangen als Sous-Chef in einem Betrieb, den wir schon lange nicht mehr bewirtschaften. Als Küchen- und Betriebsleiter die ersten 10 Jahre in Darmstadt, Stuttgart, Augsburg und Offenbach verbracht. 7 Jahre als Bezirksleiter Betriebe in Darmstadt und Umgebung bis Frankfurt betreut. Kommissarisch 3 Jahre in Hamburg als Niederlassungsleiter gearbeitet bevor ich in die Hauptverwaltung gewechselt habe.

Einige Mitarbeiter die ich damals eingestellt habe sind immer noch bei uns. Die Programme die damals eingeführt wurden sind fast alle wieder verschwunden; einige werde ich dieses Jahr noch ablösen. Aber einige Prozesse und Verfahren sind immer noch im Einsatz und werden mich auch überdauern.

Viele Leute kennengelernt und viele Geschäftsführer und Vorgesetzte überlebt. Ich denke so lange Zeit in einer Firma zu verbringen ist nur möglich, wenn man innerhalb der Firma aufsteigen kann und neue Aufgaben übertragen bekommt. Die möglichen Freiräume ausnutzen und eigene Ideen einbringen und verwirklichen ist auch noch eine Voraussetzung die gegeben sein muss. Vielleicht hatte ich da einfach nur Glück.

Bald ist das vorbei und andere Prioritäten werden in den Vordergrund rücken. Dabei stehen nicht Reisen oder das Suchen nach neuen Beschäftigungen im Vordergrund. Eigentlich wollen wir nur unser „Heim“ genießen. Ich habe die letzten Jahre zu wenig am und ums Haus gemacht, einige Arbeiten wurden auf Grund der Zeiteinteilung zwischen Arbeit und Golf geschoben. Das wird sich ändern. Das Golfspiel hat heute schon einen hohen Stellenwert in unseren Freizeitaktivitäten, der ist ohne Arbeit aber mit Sicherheit noch steigerungsfähig. Mal sehen wohin sich mein Handicap im nächsten Jahr entwickelt.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre – der Countdown läuft.

AK50 – Heim- und Endspiel

Posted in Freizeit, Golf on Montag, 10 September 2018 by schuhardt

Am Samstag morgen um 08:00 Uhr hat unser letztes AK50 Spiel für diese Saison begonnen.

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2 Tage Vorbereitung und eine Menge Organisation finden heute ihren Abschluss. Aufbau der Zwischenverpflegung und Kaffee an der 1; sogar Cappuccino und Milchkaffee standen zur Wahl. Alles war für den Start um 09:00 Uhr vorbereitet. Wir waren an diesem Tag nicht allein auf dem Platz, hinter uns starten direkt die AK50 Damen. Auch für sie ging es am letzten Spieltag um den Klassenerhalt.

Nervös waren wir alle, Gernsheim, Lufthansa und der Odenwald spielen um den Abstieg, der Golfklub Bachgrund ist vorzeitig aufgestiegen. Sie führen uneinholbar mit 11 Punkten. Die einzige Mannschaft die stressfrei auf die Runde gehen konnte.

Mit Rainer, Jörg, Bernhard, Kai, Thomas und mir als Spieler sowie Günther als Starter wollen wir den drohenden Abstieg verhindern. Jörg ist als Ersatz zu uns gestoßen, da Georg seinen 60. Geburtstag gefeiert hat und Michael im wohlverdienten Urlaub weilt. Georg auch auf diesem Wege alles Gute zum Geburtstag.

Teile der Lufthansa Mannschaft hat am Tag zuvor schon ein Trainingslager im Odenwald bezogen und ihre Proberunden absolviert. Alle fiebern der letzten Begegnung für dieses Jahr entgegen. Und entsprechend nervös wurde teilweise gespielt. Nach 9 Loch war kein Sieger oder Verlierer auszumachen. Die Mannschaften lagen dicht zusammen.

Erster klarer Sieger waren wir immer unsere Frauen. Die Versorgung am Start und die Halfway-Verpflegung ist der wahre Grund warum alle Mannschaften so gerne in den Odenwald kommen. Ich denke unser toller Platz ist nur der 2. Grund. Wir bedanken uns bei allen Helfern die mit Ihrer Unterstützung und mit einer Spende den Spieltag zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Das Lob aller Spieler (auch der Frauen der AK50 die hinter und gespielt haben) war durchgängig groß. Alles auf Fingerfood Basis und so lecker das alle nach der 14 nochmals kurz reingeschaut haben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Engagement – ohne Euch hätten wir nicht so einen tollen Tag gehabt.

Und wir hatten einen tollen und erfolgreichen Tag:

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Mit 118 Punkten den ersten Platz belegt und unser Heimspiel klar gewonnen. Sogar noch den 2. Platz in der Abschlusstabelle erkämpft. Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft. Der Abstieg war so umkämpft wie vorhergesehen. Lufthansa belegte sogar noch mit 110 Punkten den 2. Platz und Gernsheim musste zittern. Aber die Stablefordpunkte ergeben bei Punktgleichheit den Ausschlag, um mit nur 3 Punkten Unterschied ist Lufthansa abgestiegen. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei Lufthansa. Toll gekämpft und doch abgestiegen. Bei Gernsheim und uns war die Freude groß.  Endlich hatten wir unseren Heimvorteil mal genutzt, wenn man den Platz öfters mal gespielt hat, ist das schon von Vorteil.

Die AK50 Damen kämpften nach uns auch gegen den Abstieg und haben in einem tollen und spannenden Spiel den 2. Platz belegt; Aschaffenburg ist somit abgestiegen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

Wir bedanken uns bei allen für die tolle Unterstützung und ihr Engagement. 4 – 1- 4- 1 ist schon eine außergewöhnliche Serie. Mal sehen was das nächste Jahr für uns bereit hält.

Anbei einige Bilder und Eindrücke des Tages von Günther, der alles im Bild festgehalten hat:

Captains Cup Glashofen

Posted in Freizeit, Golf, Haus with tags , on Sonntag, 19 August 2018 by schuhardt

Am Mittwoch fand der Captains Cup in Glashofen statt. Auch 10 Herrengolfer vom Golfclub Odenwald nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt hatten sich 127 Teilnehmer aus verschiedensten Golfclubs angemeldet, fast alle Tees waren doppelt besetzt. Wir haben als 2. Flight auf der 2 begonnen; Rene und Sven von Glashofen und Thomas von Lufthansa komplettierten den Flight. Da ich das schlechteste Handicap hatte durfte ich am Schluss abschlagen. Rene hat mir die Richtung gezeigt, Sven hat seinen Ball getoppt und Thomas nach rechts mit dem Driver ins Wasser geschlagen. Also besser keinen Driver sondern einfach nur gerade das Fairway hinunter. Es war das erste Turnier des Jahres an dem ich völlig entspannt abgeschlagen habe, alles Mitspieler die man nicht kennt und kein Druck wie bei einem Mannschaftspiel. Eine völlig neue Erfahrung.

Es ist mir gelungen diese Lockerheit über 18 Loch beizubehalten; nicht aggressiv zu spielen, sich nicht von nicht so toll getroffenen Bällen aus der Ruhe bringen zu lassen und sich auch durch die Wartezeiten nicht nervös machen zu lassen. Dazu kam noch die gute Stimmung im Flight. Wir haben uns gut verstanden und unterhalten. Trotzdem wurde die Konzentration hoch gehalten.

2 Double Bogey konnte ich mit 2 Birdys ausgleichen, der Rest im Paar oder Bogey. Kein Loch gestrichen. 27 Brutto, 41 Netto.

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Den Captains Cup habe ich im Stechen gewonnen. Links der Captain von Glashofen Alfred Achillis, rechts der Mens Captain vom Odenwald Horst Meisel. Auf den Plakettenbaum kommt jetzt ein Odenwälder. Das Bag mit der Aufschrift „Captain‘s Cup 2018“ habe ich als Preis gerne mitgenommen.

Ein tolles Turnier, super organisiert und eine schöne Abendveranstaltung. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, als Titelverteidiger komme ich gerne wieder.

AK 50 (die Dritte)

Posted in Golf, Haus with tags , on Montag, 13 August 2018 by schuhardt

In der Aufstellung Rainer, Georg, Thomas, Günter, Heinrich und Fred sind wir zum Golfplatz Bachgrund gefahren. Eigentlich können wir alle auch Golf spielen, richtig zufrieden war keiner. Rainer und Georg waren unsere 2 Besten, ich hatte das Glück das Heinrich mitgespielt hat, so war ich nicht das Streich-Ergebnis. Verdient hätte ich es allemal. Heinrich hat uns ausgeholfen, damit wir vollständig antreten konnten. Nochmals vielen Dank dafür.

Der Golfclub Bachgrund ist der Golfclub Bachgrund; wer ihn schon einmal gespielt hat weiß wovon ich rede. Viel Wasser und schmale Fairways verlangen ein präzises Spiel. Fast gerade heißt fast immer im Wasser. Der Wind, der an diesem Tag nicht unerheblich geweht hat, hat unserem Spiel auch nicht unbedingt gut getan. Also meinem Spiel vor allem. Und der kritische Blick auf das Ergebnis macht es auch nicht besser: im letzten Spiel müssen wir es reißen.

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Das letzte Spiel ist unser Heimspiel; alle freuen sich schon darauf bei uns zu spielen. Und ein Blick auf die Ergebnisse zeigt: eigentlich ist alles offen:
Ergebnisse

Na ja, vielleicht nicht alles, Bachgrund wird der erste Platz nicht zu nehmen sein. Aber dahinter gestaltet sich alles ziemlich ergebnisoffen. Wir sollten nicht Letzter werden, und am besten auch nicht Vorletzter. Am besten sollten wir gewinnen, dann brauchen wir auch nicht rechnen. Wenn man sich die Ergebnisreihe so anschaut sollte das gelingen (4-1-4-?). Es ist unser Platz, hier kennen wir uns aus. Am 08.09. werden wir alles geben.

AK50 (2018)

Posted in Freizeit, Golf, Haus with tags , on Montag, 25 Juni 2018 by schuhardt
  1. Spiel (Gernsheim Parkland Platz)

Die neue Saison hat in Gernsheim am 28.04. angefangen; und sie hat leider nicht gut angefangen. Zum Start in die neue Saison eine 103 Brutto gespielt. Ein dreistelliges Ergebnis, aber leider viel zu wenig für eine gute Platzierung. Mit 13 Punkten Abstand nur der 4. Platz. Auf einem Platz, der unserem Spiel eigentlich entgegenkommen müsste. Schon weil wir ihn im letzten Jahr auch in der Runde hatten. Man kann die Schuld noch nicht einmal aufs Wetter schieben. Oder auf die Mitspieler, die Grüns oder den Zustand des Platzes. Keiner hat sein Potential auf den Platz gebracht (Günther sei hier ausdrücklich ausgenommen).

  • 1. Platz – Bachgrund 138
  • 2. Platz – Gernsheim 118
  • 3. Platz – Lufthansa 116
  • 4. Platz – Odenwald 103

Bester Spieler war Günther mit 23 Punkten. Die Betreuung durch die Gernsheimer Mannschaft war toll, die Stimmung innerhalb der Mannschaft stimmt. Das wir es besser können werden wir noch beweisen.

2. Spiel (Gernsheim Lufthansa Platz)

Am 22.06. den Lufthansa Platz in Gernsheim das erste mal zur Probe gespielt. Zusammengefasst kann man sagen: der Platz ist anders. Kurzes präzises Spiel ist gefragt. Den Driver kann man bis auf wenige Ausnahmen im Bag lassen. Man sollte seine Längen genau kennen und nicht glauben, auf Grund der Kürze einiger Löcher auf Angriff spielen zu müssen. Ungenaues Spiel wird sofort mit mindestens einem Bogey bestraft. Da man wesentlich weniger vor hat (ich sollte de Platz mit 7 über spielen) kann man sich nur wenige Fehler leisten. Um so erfreulicher war das Ergebnis unserer Bemühungen:

  • 1. Platz – Odenwald 140 (im Stechen gewonnen)
  • 2. Platz Bachgrund – 140
  • 3. Platz – Lufthansa 135
  • 4. Platz – Gernsheim 132

Eine Super Leistung aller eingesetzten Spieler. Mit 28 Punkten im Schnitt das Spiel gewonnen. Herausragend die 34 Brutto von Rainer (der dafür auch mit einer Flasche geehrt wurde). Aber alle haben gezeigt, dass sie besser als im ersten Spiel spielen können, und das wir es auch auf den Platz bringen. 140 Punkte – eine grandiose Leistung.

Die Bewirtung und Betreuung durch die Mannschaft war auch sehr gut und wir freuen uns schon am 11.08. im Bachgrund zu spielen. Alle anderen freuen sich schon darauf wenn sie am 08.09. bei uns zu Gast sind.

 

eBikes

Posted in eBikes, Freizeit, Haus on Donnerstag, 24 Mai 2018 by schuhardt

Wir haben beschlossen wieder Fahrrad zu fahren. Mein erstes Mountainbike hängt in der Garage noch an der Wand. Bei dem habe ich die Klingel abmontiert und an das neue eBike montiert. Und damit es mehr Spaß macht haben wir gleich 2 gekauft.

eBike

Fahrrad fahren macht wieder gute Laune. Da wir am Rande (oder im) Odenwald zu Hause sind geht es in der Regel von uns erst einmal bergauf. Egal wohin man fahren möchte. Gut, zur Eisdiele oder zum Marktplatz in Groß – Umstadt geht es 3 km begab; aber nach Hausse dann nur noch bergauf. Deshalb auch die Entscheidung mit „etwa Unterstützung“ Fahrrad zu fahren.

Eine der besten Entscheidungen überhaupt. Es strengt immer noch an, aber man kann wieder Steigungen bewältigen oder die Landschaft genießen. Einfach mit Freude wieder Fahrrad fahren. Die Entwicklung in diesem Bereich ist in den letzten Jahren rasant voran geschritten. Die eBikes sind erschwinglich geworden und die Leistung haut einen einfach um. Anbei ein Bild der letzten gefahrenen Strecke die mit den Worten begann: wir könnten doch mal zum Breuberg fahren.

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30,3 km davon 560 Meter bergauf, höchster Punkt 350 Meter. Das Ganze in 1:44. Nicht nur getrödelt. Wir haben die Fahrt genossen und ganz viel Spaß dabei gehabt. Gesund soll es auch sein; auf keinen Fall ist es ungesund. Wenn man selbst ein eBike hat fällt einem auf, wie viele im Freundes- und Bekanntenkreis auch unterstützt unterwegs sind.

Wir freuen uns noch auf viele schöne Touren und werden den einen oder anderen Tag auf dem Fahrrad genießen (Golf kommt dadurch natürlich nicht zu kurz).

Neue Spiele Teil2 – Inside

Posted in Apple, Freizeit, iPad on Montag, 12 Februar 2018 by schuhardt

Es gibt Spiele wie „The Room“ wo man beim Kauf schon genaue Vorstellungen davon hat, was eine innerhalb des Spiels erwartet und wie der Aufbau und die Rätsel gestaltet sein werden. Und wenn die Erwartungen dann übertroffen werden hat sich der Kauf gelohnt.

Doch heute möchte ich ein ganz anderes Spiel vorstellen das mich im letzten Jahr sehr fasziniert hat: INSIDEIMG_0263

Vollkommen anders aufgebaut, kommt ohne Dialoge oder Beschreibungen zurecht, eine geniale Spielidee die auch von der Grafik und vom Sound einzigartig umgesetzt ist. Das Spiel hat mehr als 100 Auszeichnungen und nur tolle Kritiken bekommen. Das erste Spiel der Entwickler war Limbo, eine düstere Geschichte die auch schon einzigartig dargestellt wurde.  Inside als die Weiterentwicklung zu bezeichnen wäre nicht richtig. Das Düstere von Limbo kommt hier auch durch. Aber die Geschichte hat wesentlich mehr Inhalt und besticht durch die verschiedenen Spielebenen. Man hat schnell verstanden, dass man sich vorsichtig bewegen muss. Denn der kleine Junge, den man bewegt, ist nicht unsterblich. Aber man kann immer dort wieder weiterspielen, wo man gestorben ist und einige Rätsel verlangen deutlich mehr als einen Versuch.

Einige Rätsel und Sequenzen sind nicht für Kinder geeignet. In einer Sequenz wird man von Hunden gejagt, es erfordert einige Versuche die Meute abzuschütteln. Aber die Unterwasserszenen oder die Steuerung der Zombies durch einen Helm lassen diese düsteren Szenen schnell vergessen. An einigen Stellen im Spiel entdeckt man eine rote Zündschnur die den Weg zu 13 versteckten Bereichen markiert. Wenn man alle Bereiche gefunden hat öffnet sich noch ein separates End Level. Das Ende ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, beeinträchtigt aber in keiner Weise die Spielfreude. Ich hatte viele Stunden Spaß damit und kann es nur jedem empfehlen.