Archiv für Oktober, 2017

Lissabon

Posted in Freizeit, Haus on Mittwoch, 25 Oktober 2017 by schuhardt

P1090388.JPGGeboren wurde die Idee im Winter nach einem entspannten Bad im Whirlpool. Man sitzt zusammen, isst und trinkt eine Kleinigkeit und Rainer fängt an zu erzählen, dass es in Lissabon so kleine tolle Törtchen gibt. Die sind warm, erzählt er, haben einen knusprigen Teig und schmecken ganz toll. Da könnte man doch mal hinfahren. Die Törtchen probieren halt. Gaby kennt da jemand der Apartments vermietet (der Bruder von Anne aus Hamburg) und die Flüge sollen auch nicht so teuer sein. Oktober sollte dafür auch ein guter Monat sein. Schnell einen Termin ausgeschaut, nach Flügen geschaut und das Apartment angefragt. Alles erschwinglich und schnell gebucht.

Letzte Woche waren wir dann in Lissabon.

Mit Rainer und Hiltrud haben wir 4 Tage in der Hauptstadt von Portugal verbracht. Donnerstag Morgen früh geflogen und am Sonntag Abend wieder zurück. Fast 4 volle Tage um die Stadt kennen zulernen. Gleich vorweg: Lissabon ist eine Reise wert.

Die Fahrt zum Flughafen (um 04:00 Uhr morgens) und der Flug verliefen problemlos; wir hatten alle nur unsere Rucksäcke dabei und dementsprechend waren wir ohne großen Aufwand schnell aus dem Flughafen wieder heraus. Noch schnell vorher die reservierte Lissabon Card abgeholt und auf dem Weg zur U-Bahn. Auch das ist in Lissabon relativ einfach: es führt nur eine Strecke vom Flughafen in die Stadt. Mit der Fähre haben wir dann nach Cacilhas übergesetzt. Ein reines Wohnviertel mit einer beträchtlichen Anzahl von Restaurants.

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Ein zweckmäßig eingerichtete Apartment mit 2 Schlafzimmern und 2 Bädern war schnell bezogen und wir haben uns dann aufgemacht, mal „kurz“ zu der „Christo Rei“ zu wandern. Durch Wohngebiete und immer nur bergauf; aber dann mit einem phantastischen Blick über die Brücke auf Lissabon. An diesem Abend hatten wir uns unser Abendessen verdient. Da wir eine Pizzeria im Haus hatten gönnten wir uns noch eine Pizza. Mein Italiener in Reinheim macht schon tolle Pizza, die in Lissabon muss sich dahinter nicht verstecken. Aus dem Holzofen (wir könnten auf unserer Terrasse riechen das der Ofen angefeuert wurde) mit einem sehr dünnen Teig und frischen Zutaten belegt war die Pizza ein Traum. Dazu einen frischen Wein, ähnlich unserem Federweißer, der so gut war, dass wir davon noch 1,5 Liter mit nach oben genommen haben.

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Am nächsten Tag haben wir dann den Auslöser unserer Fahrt genossen. Den ganzen Tag haben wir Belem unsicher gemacht. Alles angeschaut und die hervorragenden „Pastéis de Belem“ genossen. Man kann davon mehr wie 1 Törtchen essen. Die verkaufen dort auch noch zum  mitnehmen.

Abends lecker Fisch und Steak gegessen und am nächsten Tag Lissabon wieder unsicher gemacht. Mit der legendären Straßenbahn gefahren und uns die Sehenswürdigkeiten abgesehen. Alles mit Ruhe und ohne Hektik. Einfach eine schöne Stadt in er man sich treiben lassen kann und das Leben genießen. Der traditionelle Kirchschnaps durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Kirschkern wird auf die Strasse gespuckt (sagt Rainer). Nachmittags auf unserer Terrasse mit Käse, Wein und Chorizzo den Tag ausklingen lassen. Zum Abendessen im Freien gab es frischen Lachs, Thunfisch und ein tolles Steak.

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Am Sonntag Abend wieder nach Hause. Da der Flieger erst am frühen Abend gebucht war hatten wir noch den ganzen Tag Zeit durch die Stadt zu bummeln. Bei tollen Wetter sind wir noch zur Burg gefahren und haben am Nachmittag mit Kaffee und Pastéis die Tage ausklingen lassen. Es hat zu viert viel Spass gemacht und war weit weniger anstrengend als gedacht. Die Flugzeit von gut 3 Stunden ist sehr angenehm und in Lissabon herrschen im Oktober noch sehr angenehme Temperaturen.
Lissabon immer wieder gerne.

AK50 – Saisonrückblick 2017

Posted in Freizeit, Golf on Samstag, 14 Oktober 2017 by schuhardt

Die gute Nachricht zuerst: wir sind nicht abgestiegen. Leider auch nicht aufgestiegen. Aus heutiger Sicht ist der Klassenerhalt auf jeden Fall ein Erfolg. Jedoch alles der Reihe nach. Mit viel Enthusiasmus und einer Topform starteten wir voll motiviert in die Saison. Trotzdem reichte es in Erftal – ein Platz im super gepflegten Zustand – nur für den 3. Platz. Irgendwie hatten wir uns da mehr erhofft. Ein echter Dämpfer.

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In Traisa war es knapp. Die Ergebnisse zwischen dem ersten und dem dritten Platz trennten gerade mal 3 Punkte; Das Glück war nicht mir uns. Wir wurden wieder einmal nur Dritter. Das können wir doch besser. Dass der Platz seine Tücken hat, ist bekannt. Die Spieler gaben alles. Leider konnten wir erst auf den zweiten neun Löchern unser Potential einigermaßen abrufen. Nun denn. Auf unserem Heimatsplatz würden wir uns schon beweisen und es den anderen zeigen – davon waren wir überzeugt.

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Allerdings sollte es anders kommen. Aus Terminengpässen heraus mussten wir unser Heimspiel am selben Tag austragen wie die AK30. Für die AK30 stand an ihrem letzten Spiel für dieses Jahr viel auf dem Spiel. Der Aufstieg war greifbar. Aber nur, wenn wir alle Energie die wir hatten, in dieses Spiel legten. Leider auf Kosten der AK50-Mannschaftsstärke. Bei umgebauter Cart-Halle, reichlich Fassbier und einem opulenten Grillbüffet feierten wir an diesem Abend den Aufstieg der AK30. Die AK50 belegte an diesem Tag nur einen traurigen 4. Platz. So hatten wir uns die Saison ganz und gar nicht vorgestellt. Nun lagen wir punktgleich mit Traisa. Ein echter Abstiegskampf lag vor uns.

Aber wir hatten ja noch ein Spiel. Das galt es vor Traisa abzuschließen. Konnte sich die Mannschaft noch einmal motivieren – nach dieser Niederlage? Was Hoffnung schöpfen lies war, dass zu diesem Spiel all die Mannschaftsspieler verfügbar waren, die das Potential und die Nerven hatten, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Das Spiel in Biblis (A+B) ist dann so gelaufen, wie wir uns die Saison vorgestellt hatten. Mit 116 Punkten insgesamt und 3 Punkten hinter Biblis belegten wir den 2. Platz.

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Damit hatten wir den Klassenerhalt erreicht und die Saison doch noch zu einem guten Ende gebracht. Mit Stolz und Zuversicht können wir nun auf die nächste Saison blicken. Wir sind eine junge Mannschaft, die noch lernen muss, mit den Erwartungen umzugehen.

Mich als Käpt’n der AK50 hat es stolz und enorm viel Spaß gemacht mit den Jungs zusammen zu spielen, zu gewinnen und auch zu verlieren. Jedes Spiel macht uns stärker und ich freue mich sehr auf die nächste Saison.

Fred Schuhardt / Käpt’n AK50